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Dienstag, 6. Juli 2010

Grolsch Kanon

Gestern Nachmittag in einem Ganz normalen Niederländischen Supermarkt: Nachdem ich mich mit ausreichend Letten eingedeckt hatte sprang mir eine wunderschöne Dose mit dem Aufdruck 11,6% ins Auge. Grolsch? Jop, das mag ich, aber was das nun ist und vorallem wie es schmeckt konnte ich mir nicht im geringsten vorstellen.

Aussehen 8/10
Das Bier hat wirklich ein schönes Gewand, das schöne Relief mit dem Grolsch Schriftzug lässt die Geschmacksnerven schon warmlaufen und auch der Inhalt hat eine Angenehm dunkle Farbe, zwar sieht es eher wie Pils aus welches etwas dunkler ist, doch es regt doch sehr gut zum Genuss an.
Nicht so schön fand ich den Schaum und die Kohlensäure, die sind recht Grob und vorallem aus der Dose ist es schwer eine schöne Krone zu platzieren.

Geschmack 40/60
Geschmacklich ist dieses Starkbier leider kein allzu großes Highlight, das Gebräu schmeckt wirklich arg nach Alkohol und hat dabei noch eine süßliche Note, doch diese Mischung ist auch wirklich Interessant im Abgang und der angenehme Nachgeschmack macht Durst auf mehr. Ich bin mir sicher das jemand der Starkbier gerne trinkt durchaus Gefallen finden wird am Kanon und ich muss zugeben es ist geschmacklich besser als andere Starkbiere die ich bisher getrunken habe.

Abgang und Bekömmlichkeit 12/20
Geht gut runter und bleibt auch drin, am nächsten Tag hatte ich keinerlei Beschwerden abgesehen von einem recht bitteren Nachgeschmack der sich im Rachen einnistet. Unangenehm empfand ich lediglich das schwere Gefühl welches im Magen bleibt und anstatt satt zu machen später noch zu weiterem Hunger anregt.


Fazit 68/100 +8 Preispunkte
Wer sich gepflegt Wegschädeln möchte ist hier an der richtigen Adresse und wird auch auf seine Kosten kommen, zum Genießen fehlt dem Bier leider der Tiefgang und durch den hohen Alkoholgehalt wird auch das trinken unter der Woche auf 2-3 Dosen begrenzt.

Samstag, 31. Oktober 2009

Beck's Pils


Kennt ihr dass wenn man eine Marke allein wegen ihrer Politik ablehnt, aber in Wirklichkeit mindestens ein Produkt gut findet...es aber nicht kauft wegen seinem Markennamen? Gute Beispiele meiner Seite sind Müller, Erdinger und Beck's wobei ich die ersten beiden trozdem kaufe.


Wieso ich Müller nicht mag? Der Besitzer ist ein verkappter Nazi!
Wieso ich Erdinger nicht mag? Es ist ein Bayrisches Produkt!
Beck's jedoch hat ein Verbrechen begangen, was viele heutzutage nicht mehr scheuen...das Reihnheitsgebot zu unterwandern!

Ich muss jedoch zu meinem Bedauern sagen, dass diese Brauerei ihr Handwerk nicht verlernt hat. Aber leider extrem Geizig geworden ist. Als Freund des unverfälschten Biergenusses stellt sich mir jedoch die Frage: "Wieso hat eine Brauerei wie Beck's es nötig sich am Jugendtrend zum Pissbier zu beteiligen wenn sie doch so gutes Bier braut?"

Aussehen & Geruch 8/10
Die Flasche ergattert bei mir schon Sympathiepunkte, sei es der früher noch weiter verbreitete mit Aluminiumfolie verkleidete Flaschenhals oder die angenehm auffällig grüne Farbe der Flasche. Das Bier an sich ist nicht's Besonderes vom Äusseren her aber wie sagt man nochmal...es kommt auf die inneren Werte an!

Geschmack 52/60
Der Geschmack ist wirklich Interessant. Erfrischend aber auch gleichzeitig leicht herb. Nicht wirklich malzig aber auch nicht bitter. Eine wirklich nette Kombination von Geschmäckern tanzt einem da auf der Zunge, die mir den Hass auf die Marke schon weggefegt hat.

Abgang und Bekömmlichkeit 14/20
Es geht gut runter und bleibt drinn. Der Nachgeschmack ist recht angenehm und der Magen meldet sich nicht einmal zu Wort. Obwohl ich sagen muss, dass sich kein Gefühl der angetrunkenheit bemerkbar macht, aber das ist ja wie wir alle wissen eh nur die Nebensache beim Trinken!

Fazit 74/100
Bitte werte Herren von der Brauerei Becks' besinnt euch auf euer Flaggschiff und versucht nicht weiter an kleinen Torpedobooten rumzubasteln. Jedem Genießer kann ich dieses Bier nur empfehlen und erst recht wenn man nur wenig trinken will und mit dem Fahrrad noch nach hause muss.

Sonntag, 19. Juli 2009

Guinness Extra Stout

Die Iren sind nicht nur für ihre grüne Insel und ihre Unfreundlichkeit gegenüber Briten bekannt, sondern auch für ihre Getränke. So werden verschiedene Whisky- und Scotchsorten in einem Atemzug mit dem berühmtesten aller irischen Biere genannt: Guinness!

Ich fand letztens Zeit dies zu testen in der Variante Extra-Stout und ich muss sagen bei aller liebe zu den Iren. Musste das sein??!

Aussehen 7/10
Die Farbe ist ansprechen ein leicht rötliches Braun das leider wenn gegen das Licht gehalten nicht durchsichtig ist, ja nicht einmal ein bisschen durchschimmern lässt! Trotzdem gefällt mir das Zusammenspiel der Farben von Bier und Schaum was das Getränk optisch Schmackhaft macht.

Geschmack 21/60
Der Geschmack ist wirklich sehr speziell. Das erste was mir in den Sinn kam war "Karo-Kaffee"! Das starke Röstaroma ist sehr Dominant und übertüncht in den ersten Momenten die ebenfalls starke Hopfennote. Dem folgt nach dem Runterschlucken ein Kampf zwischen den beiden Extremen den der Hopfen für sich entscheidet. Bei dem Wechsel zwischen einem sehr starken Röst- und einem extrem bitteren Hopfenaroma rollen sich schon fast die Zehennägel hoch. Herbe Biere sind zwar schmackhaft, aber so herb und dann in so einer Kombination ist wirklich zu extrem.

Abgang und Bekömmlichkeit 8/20
Das Schlucken an sich ist nicht außergewöhnlich unangenehm, doch ist der Nachgeschmack recht unangenehm und nach einer ganzen Flasche ist es schwer ihn wieder los zu werden. Im Magen tut sich nun nicht mehr viel es gluckert so vor sich hin und bereitet an sich keine großen Schwierigkeiten mehr.

Fazit 35/100
Gut ich gebe es zu Biere von den britischen Inseln gefallen mir einfach nicht und wer dort aufgewachsen ist wird sicher anderer Meinung sein. Doch muss ich sagen selbst als "Fan" der irischen Kultur schmeckt mir dieses Bier einfach nicht und selbst das Argument "Es kommt aus Irland" zieht da nicht mehr.

Dienstag, 7. Juli 2009

Veltin's V+

Kaum zu glauben aber wahr, dieses Produkt schafft es die Jugend gleich in zwei elementaren Lebensbereichen zu verdummen: Biertrinken und Rechtschreibung! Da sieht man doch in der Werbung glatt ein Feierabend mit V geschrieben und dass dies ein Werbegag ist wertet das Ganze auch nicht mehr auf! So verwundert es mich auch nicht das degenerierte Jugendliche sich ihre neuen hippen Freunde von einer Gift-Grünen Flasche ziehen.

Aussehen 0/10
Das Aussehen ist an sich passend zum Produkt. Es wird zwar mit "Bier" geworben doch hat dieser Mist rein garnichts mehr mit seinen ehrbaren Pils Vettern zu tun. Die widerliche Farbe die einfach nicht in ein Bier gehört ist nicht zu entschuldigen und schon das Flaschendesign zeigt welche Gesellschaftsschicht hiermit angesprochen werden soll.

Geschmack 12/60
Der Geschmack ist wie nicht anders zu erwarten einfach nur mit einer nicht einmal Sauer schmeckenden Limette entfremdet bis zum geht nicht mehr. Nicht einmal eine leichte Pilsnote dringt zu den Geschmacksknospen durch. Die Herren Bierverschandler hätten auch einfach in eine Limette Schnaps spritzen können mit dem Ergebnis das dies wahrscheinlich zumindest einen leichten Rausch hervorrufen könnte. Denn das ist das einzige wozu dieses Getränk wahrscheinlich taugt.
Wenn klein Hans mit seinen 5 Freunden und seinem großen Bruder in den Getränkemarkt geht um sich erst mal kräftig einzudecken und anschließend mit einem Sixpack von diesem Mist herraus kommt sollte man sich schon fragen wie dieses Kind zum trinken erzogen wurde! Aber was sollte man denn sonst von den Designtrinker Kindern von heute erwarten?!

Abgang und Bekömmlichkeit 5/20
Der Abgang ist wie bei einer Limonade, was ja auch auf den großteil des Getränks zutrifft, sehr Süß und irgendwie ekelig. Der Schaum ist sehr fein und reichlich vorhanden, was dazu führt das dieser beim Aufstoßen wieder mit hochkommt und den Hals verklebt.

Fazit 17/100
Kinder kauft euch doch eine Limonade und füllt sie in Bierflaschen wenn ihr den harten Macker spielen wollt! Den restlichen Vernunft geleiteten Menschen empfehle ich falls sie den Geschmack von reinem Pils nicht so gut vertragen einfach Radler zu kaufen, dass schmeckt wenigstens noch ein bisschen nach Bier. Ich persönlich werde jetzt erst einmal ein Pils schlabbern gehen.

Dienstag, 30. Juni 2009

Krombacher Pilsener


Als Kind bekam ich schon beigebracht "Trink Krombacher, denn es ist besser!". Beim Blick auf das Preisettiket denkt man nun an ein edles Bier aus deutschen Gefilden und man lässt sich wirklich leicht von der Medienpräsenz der Marke täuschen aber Krombacher ist eigentlich nur ein Durschnittsbier.

So wie bei jeder Biersorte ist die Verkostung unbeschriftet von Statten gegangen um nicht anhand von Markennamen zu beurteilen.

Aussehen 3/10
Äußerlich ist Krombacher das altbekannte normal Bier, eine goldige Farbe mit einer außergewöhnlich großen Perlung seitens der Kohlensäure. Dies schlägt sich auch im groben Schaum nieder.

Geschmack 30/60
Auch im Geschmack setzt sich dieser Trend fort. Das leicht herbe Aroma überzeugt zwar durch seine Leichtigkeit sorgt jedoch dafür, dass das Bier nicht aus der Reihe herraussticht. Man könnte schon fast sagen das es sich hier um ein Mainstream Bier handelt, da es wahrscheinlich fast jedem schmecken wird aber auch nicht ein Überflieger ist.


Abgang und Bekömmlichkeit 10/20

Der Abgang ist angenehm, es verbleibt kein langer Nachgeschmack der mit der Zeit bitter wird und der geneigte Trinker wird nicht gezwungen direkt nach zu kippen. Der Suff ist auch recht angenehm, nicht so aggressiv wie bei anderen Bieren, aber man merkt schon relativ früh wann man aufhören sollte. Der grobe Schaum liegt gut im Magen da er schnell verpufft und nicht weiter zum Aufstoßen anregt.

Fazit 43/100
Das meistverkaufte Bier Deutschlands bietet nichts besonderes und sticht überhaupt nicht aus der Menge anderer Biersorten herraus. Für eine Feier ist es wahrscheinlich Ratsam sich ein solches Bier zu zulegen, da es für fast alle Gäste trinkbar ist. Der Preis ist jedoch meiner Meinung nach eine Frechheit so kostet die Kiste Krombacher schon doppelt so viel wie ein günstigeres Bier mit Charakter.
Allgemein denke ich, dass dieses Bier den Zeitgeist zur Anpassung und Charakterlosigkeit gut wiederspiegelt

Dienstag, 16. Juni 2009

König-Pilsener


Wenn der Teufel die Seelen von uns armen Sündern foltern will kredenzt er Königpilsener und sagt mit einem Grinsen im Gesicht "Wohl bekomms!" Ein weiterer unbeschrifteter Test bringt die Wahrheit ans Licht....

...Könige haben keinen Geschmack! Über Jahrhunderte mussten wir kleinen Leute diese mit Goldbehangenen und in viel zu engen Hosen rumrennenden Schnösel ertragen. Und 1852 nahm eine Biermarke mit passendem Namen diese Tradition auf und führt sie bis heute fort.

Doch ein König der Biere bekommt man hier nicht, wie in der Werbung von Till Schweiger und Boris Becker angepriesen, sondern nur feinsten Ranz vom Fass! Die Mängelliste ist sogar so groß das ich froh bin mir schon vorher eine Form der Berichterstattung ausgedacht zu haben.

Aussehen 3/10
Nichts Besonderes aber auch nicht überdurchschnittlich blass, das Aussehen gibt einem leider wie so oft im Alltag nicht die Gefahr eines Stoffes an, im Gegenteil die leuchtend Goldene Farbe regt den Todesmutigen sogar dazu an dieses Gift noch schneller zu verzehren. Der Schaum und die Perlung der Kohlensäure sind in Ordnung und nicht weiter Interessant.

Geschmack 6/60
Hier schafft der Blaublüter sogar, dass Unfassbare! Es schmeckt noch schlechter als Veltins Pilsener und es war das einzige Bier aus einer Zehnertestgruppe welches ich weggegossen habe, da ich Befürchtungen hatte ob ich noch alles drin behalten würde wenn ich es noch weiter trinken würde. Der Geschmack an sich erinnert Stark an Wein, schlechten Wein, aus einem Plastikbecher, dieser wirklich sehr eigenartige Geschmack für ein Bier, gepaart mit einer starken Biernote dürfte dem Testkandidaten einen netten Aufenthalt auf der Vergiftungstation einbringen! Der Nachgeschmack setzt dann noch das Eichhörnchen Küttelchen oben drauf und man ist froh wenn man endlich wieder ein gutes Bier oder zumindest etwas Mittelmäßiges bekommt um die Geschmacksknospen vor der Ausrottung zu bewahren. Der Geschmack erinnert stark an das Verhalten eines Königs, mit Gewalt nimmt er Besitz von den Geschmacksnerven und ist nur mit einem Besserem wieder zu entfernen, hinterlässt jedoch längere Schäden, die die Zeit erst heilen muss. Ein absoluter Stimmungskiller.

Abgang und Bekömmlichkeit 5/20
Das Schlucken bereitet große Schwierigkeiten und sorgt für starke Abzüge in der B-Note, allzu schlecht liegt das Bier dafür aber auch nicht im Magen man sollte die Dosierung nur gering halten da dieser sonst vielleicht kippt. Doch muss ich hier warnen allzu Angenehm ist dies auch nicht und ich bin mir sicher, dass man alles tuen wird um das grade Geschluckte nicht noch einmal zu schmecken.

Fazit 14/100

Biergenuß darf man hier nicht erwarten und ich persönlich würde es höchstens nochmal trinken wenn ich Stark angetrunken bin und nicht mehr so gut schmecke. Sonst ist dieses Bier nicht einmal das recyclete Glas wert in dem es Ausgeliefert wird. Tut euch selbst einen Gefallen und lasst es bleiben, euer Magen wird es euch danken!

Montag, 15. Juni 2009

Veltins Pilsener


1826: Das erste Veltins Pils nach der noch heute bestehenden Brauart wird gebraut. Heute 183 Jahre später habe ich mich einmal an eine unbeschriftete Verkostung gemacht und dies widerwärtige Getränk entlockt dem Tester nur zwei Worte: "Baaah Veltins"

Man könnte nun anführen das ich von vornherein Vorbehalte gegenüber dieser Marke gehabt hätte, doch ist es schon schwer ein Bier das unbeschriftet ist aus 10 anderen herraus zu erkennen und dann auch noch richtig zu liegen.

Aussehen 3/10
Die etwas blasse Farbe wirkt nicht sonderlich anders als normale Bierfarben. Der Schaum ist nicht schlecht und hat eine mittelmäßige Konsistenz.

Geschmack 12/60
Der Geschmack dieses Bieres sucht seines Gleichen, sei es das fruchtig extrem vergammelt schmeckende Aroma oder der widerliche Nachgeschmack der einen Hilfesuchend nach anderen Bieren greifen lässt die in der Nähe stehen. Sogar im Stark angetrunkenen Stadium ist der geneigte Trinker schon nach dem ersten Schluck abgeschreckt und das ist wahrscheinlich auch gut so. Ist wahrscheinlich der selbe Effekt wie bei Spülmittel damit man es sofort wieder ausspuckt.

Abgang und Bekömmlichkeit 3/20
Besonders bekömmlich kann man das nicht nennen schon beim schlucken zieht sich der Hals zusammen und der Magen beginnt zu rebellieren. Wahrscheinlich auch besser so denn das bewahrt den Körper davor nochmehr von diesem Gift aufzunehmen!

Fazit 18/100
Ein Bier? Niemals! Doch garantiert! Aber was für eines! Wer kein Geld hat um sich Ketamine zu kaufen und Lust verspürt einen Horrortrip zu durchleben hat hier sein Bier gefunden den restlichen "mit Verstand gesegneten" Menschen rate ich davon ab, da dieser wahrscheinlich dadurch flöten geht!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Potts Landbier

An was denkt man wenn man de Wörter ländliche Gegenden hört? Wald? Wiesen? Felder? Potts Landbier! Der klassiker aus dem Münsterland hat nun am vergangenen Wochenende auch den Weg an meinem Gaumen zur Bewertung gefunden und ich war hellauf begeistert.

Zuerst einmal überzeugte das Bier auf einer Veranstaltung im Vergleich mit 10 anderen Biermarken aus deutschen Landen. Sei es die einzigartig dunkle Farbe oder das süße, leicht erdige Aroma dieses Bier hat im Vergleich alle anderen in jeder Bewertungskategorie geschlagen.

Aussehen 9/10
Die Farbe an sich ist schon überragend, denn sie sticht dem geneigtem Trinker sofort ins Auge und lässt einen schon Neugierig werden was diesem Glas wohl innewohnt. Denn die fast schon goldige braune Farbe dieses Elixiers ist meiner Meinung nach das beste was jeh einem Gärbehälter entschlüpft ist! Die Schaumkrone war der einzige Grund einen Punkt abzuziehen da sie bei meinem Glas schnell geschrumpft ist.

Geschmack 54/60
Auch in dieser Kategorie überzeugt das Bier sofort. Der erst, etwas süße und leicht nussige Geschmack wird von einer zarten erdigen Note begleitet, die sich angenehm an den Gaumen schmiegt und die Geschmacksknospen vollends ins Paradies schießt. Man hat garnicht das Gefühl ein normales Bier zu trinken und dies ist hier auch nicht der Fall denn hierbei handelt es sich um etwas Aussergewöhnliches! Einen Punkt musste ich leider abziehen wegen dem auf Dauer etwas seltsamen Nachgeschmacks der sich nach ca. 5 Minuten einstellt.

Abgang und Bekömmlichkeit 13/20
Das Bier ist beim herunterschlucken eigentlich sehr angenehm und bereitet einem keine schwierigkeiten doch bei der Bekömmlichkeit auf längere Zeit gab es für mich Abzüge in der B-Note, da das Bier im Magen sich leicht anfühlt als wäre es bröckelig und die feine Kohlensäure bleibt leider lange im Magen und sorgt für schaumreiches Aufstoßen.

Fazit 86/40
Dieses Bier verdient den Titel "Landbier" da es durch seine Farbe und den erdigen Geschmack überzeugt und wie ein echter Münsterländer "Erdverbunden ist".